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Weihnachtsdeko

"Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus, sinnend geh' ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus ..."

In dem Gedicht "Weichnachten" hat der Dichter Joseph von Eichendorff die beschauliche Stimmung der Weihnachtszeit auf den Punkt gebracht. Auch wenn die Weihnachtsdeko heutzutage um einiges bunter und auch lauter geworden ist, gehört sie zu der schönsten Zeit des Jahres unbedingt dazu. Erfahren Sie, wie unsere Vorfahren ihre Wohnungen weihnachtlich schmückten, welche Deko-Klassiker unbedingt zum Weihnachtsfest dazugehören und was es für neue Trends gibt.

Krippe und Baum waren die ersten weihnachtlichen Dekoelemente

In Anbetracht des heutigen Dekowahns ist es für viele kaum zu glauben, wie einfach der Weihnachtsschmuck unserer Vorfahren ausgesehen hat. Die Krippe ist das älteste, bekannte Dekorations-Element und wurde erstmals in Frankreich im 11. Jahrhundert erwähnt. Franz von Assisi, Schutzpatron der Tiere, überlieferte den Brauch im Jahr 1223 nach Deutschland. Etwa auch zu dieser Zeit etablierte sich der Weihnachtsbaum bei den Deutschen. Der immergrüne Baum symbolisierte damals wie heute die Unvergänglichkeit und den ewigen Kreislauf des Lebens. Als Schmuck dienten Äpfel, die wiederum an Adam und Eva erinnerten. Schließlich wurde im Mittelalter am 24. Dezember nicht Weihnachten, sondern der Gedenktag des ersten irdischen Paares gefeiert. Später wurden auch Nüsse und Lebkuchen an den Baum gehängt. Die Glaskugel entstand erst Mitte des 19. Jahrhunderts rein zufällig. Ein Glasbläser konnte sich das damals sehr teure Naschwerk als Christbaumschmuck nicht leisten. Er probierte ein wenig mit seinem Werkstoff herum und kreierte dabei die allererste Christbaumkugel. Die erste elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung wurde dann im Jahr 1901 angebracht.

Ganz klassisch oder ganz modern - die vielen Facetten der Weihnachtsdeko

Während sich die Weihnachtsdekoration von damals auf den Innenbereich konzentrierte, erstrahlen heute Schaufenster, Marktplätze und private Vorgärten in ihrer ganzen weihnachtlichen Pracht. Pünktlich zum 1. Advent erhellen unzählige Lichterketten, -schläuche, -netze und -figuren Häuser und Straßen auf der ganzen Welt und sind begehrte Motive für stimmungsvolle Weihnachtsbilder. In Deutschland sind es vorwiegend unifarbende Lichterquellen, die zur Weihnachtsdeko genutzt werden. Bunte Lichterketten sind eher Reliquien aus den 70er und 80er Jahren. Generell hat sich in den letzten Jahren ein einheitlicher Farbtrend durchgesetzt. Die nach wie vor beliebtesten Weihnachtsfarben sind Rot und Grün, dicht gefolgt von Weiß, Silber und Gold. Während die einen dem grundlegenden Stil ihrer Weihnachtsdeko Jahr für Jahr treu bleiben, lassen sich andere vom verlockenden Dekoangebot verführen und decken sich alljährlich mit neuem Schmuck ein. Die Farbpalette reicht bei den aktuell angesagten Trends von Türkisblau, über Lila und Kupfer, bis hin zu Antikrosa und Limettengrün.

Fazit: Bleiben Sie stilsicher

Egal, für welchen Trend Sie sich bei der diesjährigen Weihnachtsdeko entscheidend, wichtig ist: Bleiben Sie Ihrem Style treu! Der Versuch mehre Stilrichtungen miteinander zu vermischen, ist nur selten von Erfolg gekrönt. Ob traditionell, verspielt, elegant oder rustikal - suchen Sie sich Ihren Favoriten im Bereich Weihnachtsdekoration aus und ziehen Sie den Style von der Fensterdeko, über den Adventskranz, bis hin zum Christbaumschmuck durch. So verleihen Sie Ihrer Wohnung einen geschmackvollen, weihnachtlichen Glanz!